Gefährten – das neue Glanzstück im Theater des Westens in Berlin

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Der Farmer Ted Narracot ist bei einer Pferdeauktion, um sich ein Pferd für den Ackerbau zu ersteigern. Allerdings fällt ihm ein junges Halbblut ins Auge. In Übermut gegen seinen Verpächter Lyons, der das Pferd ersteigern will, bietet Ted solange mit, bis er zu einem hohen Preis den Zuschlag bekommt. Teds Frau, sowie der Pächter Lyons sind nicht begeistert, soll das Pferd doch einen Acker umpflügen, wofür aber hoch im Blut stehende Pferde nicht gebaut sind. Doch Teds Sohn Albert Narracot beschließt, das Pferd abzurichten und an den Pflug zu gewöhnen, damit sein Vater die anfallenden Schulden bei seinem Pächter bezahlen kann. Lyons stellt außerdem das Ultimatum, sollte Ted Narracot den Acker nicht bestellen können, will er das Halbblutpferd für sich. Albert nennt das Pferd Joey und beginnt ihn behutsam auszubilden und Vertrauen aufzubauen. Er schafft es erfolgreich mit Joey das Feld umzupflügen. Es verspricht, eine gute Ernte zu werden, doch bei einem Unwetter wird das Feld überschwemmt und haltende Erde weggeschwemmt.
Gleichzeitig tritt Großbritannien in den Ersten Weltkrieg ein. Das Militär sucht nach Soldaten. In seiner Not verkauft Ted Joey an das Militär. Albert versucht seinen vierbeinigen Freund zurückzukaufen, aber schafft es nicht. Captain Nichols, nun neuer Eigentümer von Joey, verspricht Albert, ihn nach dem Krieg wieder zurückzubringen. Nichols und die Soldaten der britischen Armee kommen nach Frankreich an die Front. In einem Überraschungsangriff wollen sie ein deutsches Lager aufreiben. Der Plan scheint zunächst zu funktionieren, aber die deutschen Soldaten flüchten in einen Wald, von wo aus nun die britischen Soldaten unter Beschuss kommen. Nichols fällt im Kugelhagel, Joey flüchtet ohne Reiter in den Wald, wo er von deutschen Soldaten eingefangen wird.

Zunächst soll er erschossen werden, aber Gunther, ein junger deutscher Soldat setzt sich für ihn ein. Da Joey fähig ist, den Krankentransport zu ziehen, wird sein Leben verschont und er ist nun im Dienst des deutschen Heers. Gunther und sein vierzehnjähriger Bruder Michael kümmern sich um die Pferde im deutschen Bataillon. Michael erhält den Befehl mit an die Front zu marschieren, während Gunther im Lager bei den Pferden bleiben soll. Gunter sattelt Joey und Topthorn, der zu Joeys Gefährten geworden ist und reitet den Fußsoldaten hinterher, um Michael von der Front wegzuholen. Gemeinsam flüchten die Brüder zu einer Mühle, in der sie sich nur kurzzeitig verstecken können. Die deutschen Soldaten finden die zwei und sie werden wegen Fahnenflucht erschossen.
Die Pferde werden in der Mühle übersehen, bis am nächsten Tag das junge Mädchen Emilie die Tiere findet. Sie bringt Joey und Topthorn auf den Bauernhof ihres Großvaters, der besorgt über den Fund ist. Kurze Zeit später treffen deutsche Soldaten auf dem Hof ein um sich Proviant fürs Heerlager zu holen. Dabei nehmen sie alles mit, was irgendwie verwertet werden kann. Emilie versteckt die zwei Pferde in ihrem Zimmer, so dass diese nicht entdeckt werden. An Emilies Geburtstag bekommt sie von ihrem Großvater einen alten Sattel geschenkt. Der Großvater ist besorgt, dass Emilie, die schwache Knochen hat, sich beim Reiten verletzen könnte, gestattet ihr aber einen kleinen Ausritt. Dabei wird Emilie von den deutschen Soldaten überrascht, die ihr Joey und auch Topthorn abnehmen. Die Zwei müssen für die Artillerie die schweren Geschütze ziehen, was eine anstrengende und für die Pferde oftmals tödlich ausgehende Arbeit ist.
Die Zeit vergeht. Im Jahr 1918 ist auch Albert nach Frankreich an die Front gezogen, immer noch in der Hoffnung, sein Pferd zu finden. Joey und Thopthorn sind weiter bei den Deutschen im Einsatz, doch Joeys Gefährte stirbt an Erschöpfung. Dem Halbblüter gelingt schließlich die Flucht aus der Armee. Ohne sich umzusehen, rennt er über das Schlachtfeld. Er verfängt sich im Stacheldraht der deutschen Barrikaden und stürzt. Einige Zeit später bemerken britische und deutsche Soldaten, dass sich offenbar ein Pferd auf dem Niemandsland zwischen den Fronten befindet. Nachdem Lockrufe erfolglos bleiben, beschließen trotz aller Gefahr ein deutscher und ein britischer Soldat zu Joey zu gehen. Sie stellen fest, dass er im Stacheldraht verheddert ist und befreien ihn gemeinsam und kommen sogar kameradschaftlich ins Gespräch. Nachdem Joey befreit worden ist, entscheidet sich per Münzwurf, dass der britische Soldat das Pferd behalten darf.
Joey wird in das Lager der Briten gebracht. Der Offizier findet, dass das Pferd so schwer verletzt ist, dass es erschossen werden soll. Auch Albert ist nach einem Giftgasangriff verwundet und vorübergehend blind im Lager. Sein Freund erzählt ihm von einem „Wunderpferd“. Albert begreift, dass es sich um Joey handelt. Er ruft ihn mit einem Eulenruf, den er ihm als jungem Pferd beigebracht hat und kann ihn identifizieren. Es wird beschlossen, sich um Joey zu kümmern, statt ihn zu töten.
Als der Krieg beendet ist, soll Joey auf Anordnung versteigert werden. Die Kameraden wollen Albert helfen, um ihn zurück zu ersteigern und legen ihr gesamtes Geld zusammen. Auf der Auktion taucht plötzlich der Großvater Emilies auf, der Joey für 100 Pfund ersteigert. Seine Enkelin ist im Krieg ums Leben gekommen und Joey ist das Einzige, was ihn an sie erinnert. Als der Großvater das Pferd wegführen will, rennt es zurück zu Albert. Doch Albert spricht Joey gut zu, da er weiß, dass es Joey gut gehen wird. Der Großvater ist gerührt davon und gibt Joey, mit der Aussage, Emilie hätte es so gewollt, an Albert zurück. Letztendlich können Joey und Albert vereint nach England zu ihrer Farm zurückkehren, wo Albert von seinen Eltern in die Arme geschlossen wird. (textanleihe Wiki)

Das Pferd Joey wird vom Ensemble behandelt wie ein echtes Pferd, die Puppenspieler verblüffen durch absolute Perfektion. So bewegen sich die Ohren und der Schweif wedelt hin und her, über Kopfschütteln und Schnauben.  Prädikat: SEHENSWERT!!!! 

Im Anschluss an „Tanz der Vampire“ zeigt das Theater des Westens ein neues Highlight mit dem Darstellern Heinz Hoenig in der Hauptrolle ! 

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